2020-11-02

KORRELATION

KORRELATION

Interaktive Medieninstallation zu maritimen Ökosystemen
Premiere im September 2020
Beauftragt vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Produziert für “Seasons of Media Arts” Festival

KORRELATION verwandelt eine Straße im Zentrum Karlsruhes in eine abstrakte Wasserlandschaft, die sich unter den Füßen der Passanten neu gestaltet und visualisiert die Spuren, die sie auf Ihrem Weg hinterlassen.

Die Installation ist in zwei Phasen unterteilt, die zum einen eine sinnliche Wahrnehmung und zum anderen eine wissenschaftliche, datengestützte Betrachtung unserer Umwelt in den Vordergrund stellen. Das Werk thematisiert mithilfe von Projektions-, Klang- und Sensortechnik Wasser als eine der kostbarsten Ressourcen unseres Planeten und macht mit der dynamischen Überlagerung von visuellen und klanglichen Ebenen auf das enge Beziehungsgeflecht zwischen Mensch, Natur und Technik aufmerksam. Ziel der Installation ist es, auf die wechselseitige Abhängigkeit aller menschlichen und nichtmenschlichen Akteure hinzuweisen, mit denen wir unseren Lebensraum teilen und gestalten.

Credits:

Created by Xenorama (Lorenz Potthast, Marcel Bückner, Moritz Richartz, Richard Oeckel, Tim Heinze)

Produced for “Seasons of Media Arts” Festival 2020
Special Thanks to Jan Gerigk, Jessica Menger and the Hotel am Markt
Projection Equipment: Lang Medientechnik
Sound Equipment: Crystal Sound

Video Documentation will follow soon


2020-10-23

DAS LICHT DAS EWIG WECHSELT

DAS LICHT DAS EWIG WECHSELT

Medien Performance für impressionistische Ausstellung
Premiere im August 2020
Kuratiert vom Potsdam Museum

Die Live-Performance zur Ausstellung “…The Ever Changing Light” nimmt die Besucher*innen mit auf eine sinnliche Reise durch die Stimmungsräume des Weimarer Malers Karl Hagemeister.

Dabei werden die Werke digital analysiert, aufbereitet und in einzelne Bildpunkte aufgelöst, neu arrangiert und wieder zusammengesetzt. Eine außergewöhnliche Reise durch Landschaften aus Licht und Schatten und die überlebensgroßen Pinselstriche Hagemeisters. Die Stimmung der Gemälde wird in einem eigens komponierten Musikstücks aufgegriffen, welches impressionistische Spielweisen mit modernen und klangmalerischen Elementen verbindet. Die Performance verbindet die visuellen Bildwelten, mit elektronischen Klängen und dem analog gespielten Flügel zu einem poetischen Erlebnis. Nach der Live Performance waren Ausschnitte der Darbietung als Installation für die Besucher*innen der Hagemeister Ausstellung zugänglich.

Credits:

Making Of


2020-03-12

BELONGING

BELONGING

180° Projection Mapping auf Alte Oper Frankfurt
Premiere im März 2020
Kuratiert von der Luminale
Projiziert auf die Alte Oper, Frankfurt

Die Digitalisierung erschuf eine abstrakte Welt aus Daten, Medien und Algorithmen. Soziale Medien, Künstliche Intelligenz, Machine-Learning und Blockchain-Technologie rütteln an bisherigen fest verankerten gesellschaftlichen Strukturen. Bereits am Ende des 18. Jahrhunderts gab es ähnliche Entwicklungen, als die Aufklärung – als Rationalisierung der Natur – Einzug in die Gesellschaft erhielt. Damals stellte die Romantik, mit ihrer Hinwendung zur Sinnlichkeit und Fantasie einen Ausgleich dar. BELONGING untersucht mit künstlerischen Mitteln, wie eine solche digitale Romantik heute aussehen könnte.

Auf der Fassade der Alten Oper wird eine Reise von geradlinigen, digitalen Strukturen hin zu sinnlichen Lichtspielen und dem traumhaften Erleben scheinbar unmöglicher Szenarien dargestellt. Jenseits von figurativer Darstellung, Informationsträgern und wildem Spektakel, gleiten wir durch atmosphärische Strukturen virtueller Architektur, verlieren uns in ihr und finden uns neu, verbinden uns und resonieren.

Credits:

Created by Xenorama (Lorenz Potthast, Marcel Bückner, Moritz Richartz, Richard Oeckel, Tim Heinze)
Support: Simon Knop-Jacobsen, Matti Thölert

Guests:
Double Bass: Marcel Siegel
Alto Saxophone: Richard Steinert
Clarinets: Jolanta Rüffe, Carola Vagedes

Supported by Degussa, Stadt Frankfurt, Messe Frankfurt

Glitch Projection Mapping
Projection Mapping Romanticism
Projection Mapping onto Alte Oper Frankfurt

2019-12-04

WOANDERS

WOANDERS

Medien-Szenografie zu einer Musik-Performance
Premiere im Dezember 2019
Produziert für das Hebbel am Ufer, Berlin
Konzert von Masha Qrella

Basierend auf der Lyrik des Autors und Filmemachers Thomas Brasch aus der ehemaligen DDR, entwickelte die Musikerin Masha Qrella mit ihrem Ensemble ein theatrales Konzert um den Themenkomplex von Identitätskonflikten mit dem Titel »Woanders«. Xenorama inszenierte das Konzert mit kontextuellem Stage Mapping und Animationen, Surroundsound Design sowie einer audiovisuellen Mehrkanalinstallation im Eingangsbereich des HAU/Berlin, wo die Uraufführung stattfand.

In einer vielschichtigen Medienszenografie aus bewegtem Bild und umgebenden Klangkulissen, ausgebreitet über den gesamten Veranstaltungsort und verschränkt mit dem Pop-Konzert, wurden Fragen zu Verlagerung, Zugehörigkeit und Identität aufgeworfen, die das Publikum gemeinsam erfahren konnte. Gäste aus verschiedenen Metiers zeitgenössischer Kunst verstärkten überdies das Gefühl der Zugehörigkeit inmitten von vorherrschenden
Identitätskonflikten.

Credits:

Medienszenografie: Xenorama (Lorenz Potthast, Marcel Bückner, Moritz Richartz, Richard Oeckel, Tim Heinze)

Idee & Komposition: Masha Qrella
Texte: Thomas Brasch
Musik: Masha Qrella, Andreas Bonkowski und Chris Imler
Gäste: Andreas Spechtl, Tarwater, Dirk von Lowtzow, Marion Brasch
Sounddesign: Tadklimp
Videokonzept: Diana Näcke
Bühne & Kostüme: Emma Cattell
Technische Leitung & Lichtdesign: Max Wegner
Dramaturgie & Produktionsleitung: Christina Runge
Projektsteuerung & Finanzen: Anke Marschall
Künstlerische Mitarbeit: Marion Epp


2019-09-20

AUFBRUCH MOSAiC

AUFBRUCH MOSAiC

Interaktive Bodenprojektion für MOSAiC Expedition
Premiere im September 2019
Beauftragt vom Alfred-Wegner-Institut
Produced für Verabschiedungs-Event der MOSAiC Expedition
Uraufgeführt in Tromsø, Norway

Gemeinsam mit dem Alfred-Wegner-Institut für Polar- und Meeresforschung für Polar- und Meeresforschung entwickelten wir eine interaktive Installation für die MOSAiC Expedition, in der Hunderte von Wissenschaftlern aus 19 Nationen sich mit dem POLARSTERN-Eisbrecher für ein Jahr lang im arktischen Eis einfrieren lassen.

Eine große, strahlende Eisscholle wird auf den Boden projiziert und wird von atmosphärischen arktischen Klängen begleitet. Wenn die Besucher die Scholle betreten, knistert diese unter ihren Füßen bis sie schließlich aufbricht. Während sie sich über die Projektion bewegen, ziehen sie einen Lichtschweif hinter sich her und legen das unter dem Eis liegende Wasser frei, bis es sich langsam wieder schließt.

Die Installation wurde ursprünglich für die Einschiffung des Kapitäns und des Expeditionsleiters bei der Abschiedsveranstaltung der MOSAiC-Expedition in Tromsø, Norwegen, entwickelt, wurde aber für verschiedene andere Gelegenheiten erweitert und ausgestellt.

Credits:

Created by Xenorama (Lorenz Potthast, Marcel Bückner, Moritz Richartz, Richard Oeckel, Tim Heinze)

Unterstützung: Alperen Sahin, Simon Knop-Jacobsen

Aufbau für die Luminale in Frankfurt


2019-09-12

ABSCHIED POLARSTERN

ABSCHIED POLARSTERN

Schiffs-Projektion für Expeditionsverabschiedung
Premiere im September 2019
Beauftragt vom Alfred-Wegner-Institut
Präsentiert für MOSAiC-Verabschiedung Tromsø, Norwegen
Projiziert auf POLARSTERN Eisbrecher

Im September 2019 legte das deutsche Forschungsschiff FS POLARSTERN zur größten Arktis Expedition unserer Zeit ab: Hunderte Wissenschaftler aus 19 Nationen arbeiten an der MOSAiC Expedition, bei der sich das Schiff ein Jahr lang im arktischen Eis einfrieren lässt.

In Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegner-Institut begleiteten wir die feierlichen Abschiedsveranstaltung und das Ablegen des Schiffes im norwegischen Tromsø mit einer passgenauen Projektion. Vor dem Ablegen des Eisbrechers, verwandelte sich die Fassade der POLARSTERN in eine Projektionsfläche, auf der atmosphärische Videos und Animationen aus der Polarforschung mit historischem Archivmaterial der legendären Fram-Expedition kombiniert wurden. Zum Ende wurden die, aus der Expedition erhofften Daten, zum besseren Verständnis des globalen Klimas, in einer abstrakten Simulation dargestellt.

Credits:

Created by Xenorama (Lorenz Potthast, Marcel Bückner, Moritz Richartz, Richard Oeckel, Tim Heinze)
Support: Alperen Sahin, Simon Knop-Jacobsen

Media Technology Rental: Audionor

Behind the Scenes


2019-08-24

EIN GEHEIMER ARCHIPEL

EIN GEHEIMER ARCHIPEL

Immersive Audio Book Installation
Premiered in August 2019
Created for „Localize Festival - Islands“
Installed at Freundschaftsinsel, Potsdam

What does the word »island« mean to you? What feeling does it evoke?

Installed beneath the pergola of the Botanical Garden on the Freundschaftsinsel (»Isle of Friendship«) in Potsdam, various personal takes on the notion of »island« have been interwoven in the walkable audio book, »a secret archipelago«. Poems and literary quotations as well as personal accounts are recited in eight different languages — simultaneously translated and accompanied by versions in German. The parallel pairs of spokes(wo)men have never met in person and could only identify one another by the sound of their voices. Distributed across five linearly-aligned speakers and embedded in an ocean of insular soundscapes and musical scores, an archipelago of distinct individual voices unfolds.

Developed in the context of the Localize Festival and this years’s topic of »islands«, the installation furthermore provided portraits of the spoke(wo)men focusing only the back of their heads along with all the recited texts in both floating laminated sheets as well as book format.

Credits:

Created by Xenorama (Lorenz Potthast, Marcel Bückner, Moritz Richartz, Richard Oeckel, Tim Heinze)

Violin: Katja Braun
Uilleann Pipes: Peter Reibsch
Guitar: Maki Roots

Thanks to:
Localize e.V., Rima Hammami, Kaj Braune, Robert Kugler, Julia Coster-Longman, Elias Amler, Laura Speicher, Kitty Connell, Lukas Sweetwood, Masha Kurella, Alperen Şahin, Ben Shephard, ZKM Karlsruhe, Stanley Connell, Lina Rothaug, Ai Qyinh Vo, Tina Faßhauer, Hanno Jacobs

 

Spokes(wo)men in unidentified order:

Sophie Braun, Giuli Piel, Achim Wannicke, Simon Berger, Charlotte Gröbel, Alexios Grammatikopoulos, Lea-Nora Härtel, Nora Fritz, Simon Knop-Jacobsen, Amber Bongard, Timothy John Connell, Beatriz Silva Aranda, Philip Baumgarten, Heinrich Weber, Tilman Böhnke, Brigitta Kurella, Samira Bakkar, Sandeep Dasari

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2019-08-08

WALLS OF PERCEPTION

WALLS OF PERCEPTION

Projection Mapping für ZKM Schlosslichtspiele
Premiere im August 2019
Produziert für die Schlosslichtspiele 2019
Kuratiert vom ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
Projiziert auf das Schloss Karlsruhe

Inspiriert von der psychedelischen Kunst und der Philosophie der 60er Jahre beschreibt die Projektionsshow »Walls of Perception« die bewusstseinserweiternde Reise einer fiktiven Protagonist*in. Beeinflusst von Werken der OpArt und der progressiven bzw. experimentellen Musik der Zeit untersucht die Projektion, wie sich die Wahrnehmung von Realität und der Umgang mit Medien seitdem entwickelt haben und welchen Einfluss diese prägenden Jahre bis heute spielen.

Dabei werden bestehende Strukturen – repräsentiert durch die Architektur des Karlsruher Stadtschlosses – aufgezeigt, neu arrangiert, verändert und schlussendlich überwunden. Kaleidoskopartige Räume, andersweltliche Arrangements und scheinbar unmögliche Szenerien enden in einer atmosphärischen Darstellung der Unendlichkeit.

Xenoramas bisher dritte Show bei den Schlosslichtspielen ist in Anlehnung an das vom ZKM kuratierte Thema “Summer of Love” entstanden.

Credits:

Created by Xenorama (Lorenz Potthast, Marcel Bückner, Moritz Richartz, Richard Oeckel, Tim Heinze)

Documentation support by Alperen Sahin, ZKM | Centre for Arts and Media and others
Drums: Matti Thölert
E-Bass: Marcel Siegel
Additional Vocals: Polina Borissova

 

Making Of


2018-11-05

SCREENIZATION: AUTONOMY

SCREENIZATION: AUTONOMY

Pixel-Schwarm-Screen Experiment
Präsentiert im November 2018
Teil einer Serie von Experimenten zum Thema "Screenization"

What if pixels could be spread like paint? What if they would not need to know about their position and context in relation to the “bigger picture”? What if individual pixels became autonomous, in the sense of power supply, input and output? What if they could memorize the content that they are showing?

For this experiment, a series of autonomous pixel units were build, each consisting of a light sensor, a micro processor and a light emitting diode. Whenever a unit receives a certain light signal, it starts recording the following sequence of light intensities and is afterwards able to replay it. These “Spatial Pixels” can be equipped with magnets or adhesive parts, so they can be distributed on almost every surface. Using a directed light source, like a projector with a custom-fitting projection, to “imprint” the sequences it is possible for the pixels to act as sort of swarm screen, working together without having to know about the context or each other. To demonstrate the principle functionality, fifty autonomous pixel units have been built and presented in an experimental setup.

Credits:

Process

Thinking further, with improvements in the electronic engineering and by reducing the size and production costs, a larger scale production would enable for a whole new field of screenic applications. In theory, three of the fundamental functionalities could also be realized with the technology of LEDs alone: Obviously they can emit light, but also they can be reverse-biased to generate electricity and to act as light sensors.

This experiment was part of project “Screenization – On the Diffusion of Digital Screens”, which combines a detailed examination of the historic development of screens and theoretical thoughts about the essence of screenic properties with two experimental infrastructures to make speculations about screens of the future tangible. You can find the theoretical background in the PDF and some more context here.

Download PDF


SCREENIZATION: AUTONOMY

SCREENIZATION: AUTONOMY

Sculpture consisting purely of screenic material
Presented in November 2018
Produced as part of series of "Screenization" Experiments

What if screens could be shaped into any form? What if every surface could gain screenic properties? What if the screen’s quality to change its appearance left the flat rectangle that it is currently bound to? What would happen to our expectations of forms and materiality, if every surface could gain the ability to change its appearance?

A screenic sculpture was built, that consists of a thin mold of semi-transparent plastic, cast from epoxy resin. The form of the object is deliberately designed as a “non-shape”, not representing any known form and also the materiality of the plastic is strangely unfamiliar. Following the tendency of screens for self-effacement, the materiality and surface condition of the object step back in favor of its content: The appearance of the sculpture is defined purely by its screenic materiality. As a mock-up of a screenitized object, the sculpture simulates the behavior of screenic properties outside a flat rectangle. Regardless the technologies used, the sculpture questions our understanding of shape, material and surface in a world where screens are increasingly dominating our visual perception.

Credits:

Process

In the inside three mini-projectors are mounted with a custom-built short-throw lens system. A specific projection setup creates a seamless coverage that fills the whole object from the inside. The projectors are battery driven and wireless connected, and therefore allow for the sculpture to be moved around in space freely without limitations or shadowing. The images shown on the surface can reach from abstract shapes to concrete depictions and are controlled by an external computer. A parallel existing digital version of the object is used to merge virtually simulated properties with the physical appearance of the object in real-time.

This experiment was part of project “Screenization – On the Diffusion of Digital Screens”, which combines a detailed examination of the historic development of screens and theoretical thoughts about the essence of screenic properties with two experimental infrastructures to make speculations about screens of the future tangible. You can find the theoretical background in the PDF and some more context here.

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